Angemessener Wohnraum für 24 Menschen mit Behinderungen

Die wewole STIFTUNG baut ein neues Wohnheim - Investition von ca. 2,5 Millionen Euro - Infoveranstaltung am 25. März 2020

Das große Bauprojekt des Sozialunternehmens wird ab dem Sommer 2020 realisiert. An der Castroper Straße/Von-Bodelschwingh-Straße im Herner Ortsteil Holthausen baut die wewole STIFTUNG eine Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen als Ersatzbau für einen anderen Wohnheim-Standort.

An der Castroper Straße entstehen drei Wohneinheiten für je acht Menschen mit Behinderungen (geistige Behinderungen, körperliche Behinderungen, psychische Behinderungen), insgesamt also 24 Wohnheimplätze. Das Haus wird dreigeschossig, die wewole STIFTUNG investiert ca. 2,5 Mio. Euro in das gesamte Projekt, darin ist der Kaufpreis enthalten. Die ersten Bewohner sollen im April 2021 einziehen. Vor Baubeginn wird die wewole STIFTUNG die Anwohner umfassend über die Pläne informieren. Diese Veranstaltung findet am 25. März 2020 um 18 Uhr statt.

Rochus Wellenbrock: „Im Zuge der Neuausrichtung und Dezentralisierung unserer Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen ist das Gelände in Holthausen eine angemessene Entwicklungsfläche, um zeitgemäßen Wohnraum zu schaffen. Dort gibt es für uns zudem ideale Rahmenbedingungen, denn Holthausen ist ein tolles Quartier, zu dessen Weiterentwicklung wir gerne unseren Teil beitragen. Wir freuen uns auf eine gute Nachbarschaft.“

Mitte Januar 2019 hatte die wewole STIFTUNG den seit über zehn Jahren leer stehenden Gebäudekomplex, eine echte „Schrottimmobilie“, in Herne-Holthausen erworben. Das Haus wurde abgerissen, das Gelände eingezäunt. Das verwahrloste ehemalige Wohn- und Geschäftshaus gegenüber der ehemaligen Zechen-Siedlung Teutoburgia war Anwohnern, Politikern und der Verwaltung ein Dorn im Auge. Lange waren Versuche gescheitert, die in den Niederlanden lebenden Hauseigentümer ausfindig zu machen oder zu einem Verkauf zu bewegen.

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