Das „CAPpuccino“ feiert seinen ersten Geburtstag

Am 26. April 2019 hat die wewole STIFTUNG den Backshop „CAPpuccino“ im Hauptbahnhof Castrop-Rauxel geöffnet

„Eine Initialzündung für die gesamte Umgebung des Bahnhofes.“ Mit diesem Satz kennzeichnete Rajko Kravanja, Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel, heute exakt vor einem Jahr die Eröffnung des Backshops „CAPpuccino“ im Hauptbahnhof Castrop-Rauxel.

Mittlerweile ist das Projekt der wewole STIFTUNG ein zuverlässiger und fester Anlaufort für Pendler im ÖPNV, aber auch für viele Nachbarn, die das vielfältige Angebot an der Ladentheke und im Cafè mit seinen 60 Plätzen, darunter 15 unter freiem Himmel auf dem Bahnhofsvorplatz, schätzen. Die „Renner“ im „CAPpuccino“, so die Erfahrungen der ersten zwölf Monate, sind frisch belegte Brötchen sowie der Mitnahmekaffee, kurz „Kaffee ToGo“.

19 Angestellte in Voll- und Teilzeit, darunter elf Menschen mit Behinderungen, sind zu normalen Zeiten in dem ca. 170 Quadratmeter großen Backshop sowie im benachbarten Verkaufskiosk „NimmEssMit“ beschäftigt. Im „CAPpuccino“ wird aus aktuellem Anlass das Angebot allerdings eingeschränkt: „Die Corona-Pandemie zwingt uns dazu, den gesamten Imbissbereich zu schließen. Auch die Öffnungszeiten haben wir angepasst. Unsere Kunden freuen sich aber, dass wir überhaupt wieder da sind“, so Jörg Kowalski, Bereichsleiter Food & Logistik bei der wewole STIFTUNG. 

Für die wewole STIFTUNG  war die Eröffnung vom „CAPpuccino“ am 26. April 2019 ein Meilenstein auf dem Weg, ein fester Bestandteil des sozialen Arbeitsmarktes zu werden. Der Stiftungsvorsitzende Rochus Wellenbrock: „Wir schaffen hier Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen, die aus der Region kommen.“

Für den Betrieb des „CAPpuccino“ ging die wewole STIFTUNG einen völlig neuen und bundesweit einmaligen Weg – als Franchise-Partner der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd (gdw süd). Diese anerkannte Einrichtung der Behindertenarbeit versetzt Sozialunternehmen wie die wewole in die Lage, in der Gastronomie und im Handel inklusive Arbeitsplätze zu schaffen, wirtschaftlich zu betreiben und dauerhaft zu erhalten – direkt eingebettet in das gesellschaftliche Umfeld.

Das Projekt in Castrop-Rauxel war für die gwd süd das erste in NRW in ihrem Geschäftsfeld, das sich am Endverbraucher orientierte. Rochus Wellenbrock: „Diese Kooperation, in der wir die Business-Kompetenz der gdw süd in Bezug auf Einkaufskonditionen, Sortiments- und Marktgestaltung nutzen, war bisher sehr erfolgreich. Ich freue mich, dass wir diesen Partner auch in den nächsten Jahren an unserer Seite haben.“

* Die derzeitigen Öffnungszeiten des „CAPpuccino“: mo – fr, 5.30 – 15 Uhr.

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