Die „Ersten Bürger“ tauschten ihre Schicht

Hernes OB Dr. Frank Dudda und Castrop-Rauxel Bürgermeister Rajko Kravanja arbeiteten in Gärtnerei und Lager der wewole STIFTUNG

Blumenkästen bepflanzen, Gänse füttern, Eier verpacken oder Luftpolstersäcke für den weltweiten Versand herstellen – nur ein Teil der vielen Aufgaben, die die Beschäftigten der wewole STIFTUNG tagtäglich bewältigen. Jetzt erhielten sie tatkräftige Unterstützung: Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda sowie Rajko Kravanja, Bürgermeister von Castrop-Rauxel, tauschten ihre Stühle in den Rathäusern für einen Vormittag gegen einen Arbeitsplatz in der wewole-Gärtnerei und im Erin-Park ein.

Beide „Ersten Bürger“ der Städte, in denen der Teilhabe-Anbieter für Menschen mit Behinderungen tätig ist, zeigten sich nach dem „Schichtwechsel“ sichtlich beeindruckt: „Das war sehr interessant. Ich durfte naturnah arbeiten und lernte nicht nur einen tollen Arbeitsplatz bei der wewole kennen, sondern auch viele interessante Menschen, die hier einen guten Job machen. Mein Respekt vor den Aufgaben und Herausforderungen einer großen Gärtnerei ist zudem noch ein ganzes Stück größer geworden.“, so Hernes OB nach seinem Arbeitseinsatz in der Gärtnerei in Horsthausen. Sein Castroper Kollege stellte in „für mich überraschend vielen Arbeitsschritten“ Luftpolstersäcke in der Werkstatt im Erin-Park her: „Was mich besonders überzeugt hat war die Fülle der Aufgabe, die hier von Menschen mit Behinderungen bewältigt werden“, sagte Rajko Kravanja.

Ebenso viel Freude am „Schichtwechsel“ hatten Rosi Kuckel, Katrin Schneider, Simone Kobylinski und Torsten Gehrmann. Die Werkstatt-Beschäftigten vom Zechenring und der Langforthstraße  erhielten in den Rathäusern einen Einblick in die zahlreichen Aufgaben eines Oberbürger- bzw. Bürgermeisters.  „Das war für mich ein großes Ereignis“, freute sich Simone Kobylinski nach ihrr Stippvisite im Castrop-Rauxeler Rathaus.

Die Aktion „Schichtwechsel“ ist eine bundesweite Initiative von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und findet jährlich statt. Durch dieses Projekt haben Beschäftigte von Behörden oder auch Unternehmen die Möglichkeit, die Werkstätten, die Menschen dort und die Projekte kennenzulernen. Im Gegenzug können Beschäftigte der Werkstätten Berufsfelder des ersten Arbeitsmarktes kennenlernen und bekommen so neue Perspektiven aufgezeigt.

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