wewole-Kunsttherapie: Kunst als Spiegel der Seele

Ausstellung in Herner Sparkasse anlässlich des 5. Paritätischen Filmfests präsentierte viele tolle Werke

 

Kreativität kann ein Weg sein, über Probleme des Alltags hinwegzukommen und vielleicht sogar eine ganz andere Seite von sich zu entdecken. An diesem Punkt setzt auch das kunsttherapeutische Angebot der wewole STIFTUNG unter der Leitung der Diplom-Pädagogin Martina Krause, Leiterin Berufliche Bildung, an.

Im Rahmen des 5. Paritätischen Filmfestivals im September, das sich unter dem Titel „Normal verrückt?!“ mit dem Thema psychischer Erkrankungen befasste, waren Mitte September erstmals Bilder und Skulpturen der Stiftung in der Zentrale der Herner Sparkasse am Berliner Platz zu sehen. Ausgestellt wurden zudem Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die bei Kursangeboten des Vereins Nachbarn e.V. oder im offenen Atelier des St. Marien Hospitals in Eickel entstanden sind. Kuratiert wurde die Ausstellung von den Kreativen selbst. Sie suchten geeignete Werke für die aus und hängten sie auch selbst auf.

Schon bei der Eröffnung der Ausstellung zeigten sich die Gäste beeindruckt von der enormen künstlerischen Vielfalt der Exponate, die auch käuflich zu erwerben waren. Die Werke ermöglichten nicht nur ein „verbessertes Verständnis“ für diejenigen, die sie geschaffen haben, auch der Umgang mit ihnen werde unbefangener, sagte Dirk Plötzke, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Herne bei der Vernissage. Auch der Kunsthistoriker Falko Herlemann, Laudator der Ausstellung, fand lobende Worte: „In diesen Kunst- und Kreativitätskursen erhalten Menschen Hilfestellung, einen neuen anderen Zugang zu sich selbst zu finden. Mittels Kunst können sie ein ganz persönliches Erfolgserlebnis, auf das sie stolz sein können.“ 

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