wewole STIFTUNG eröffnet „NimmEssMit“ im Castroper Bahnhof

Franchise-Projekt in Kooperation mit gdw süd. Neuer Verkaufskiosk bietet auch Produkte aus den wewole-Werkstätten an

 

Die wewole STIFTUNG eröffnete am Donnerstag, 11. Juli, im Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs Castrop-Rauxel den Verkaufskiosk „NimmEssMit“. Der Teilhabe-Anbieter für Menschen mit Behinderung in Herne und Castrop-Rauxel bietet dort Zeitschriften, Tabakwaren, Süßigkeiten, kleine Snacks wie Sandwiches, Salate und Pizza sowie Getränke an – aber auch Produkte aus den wewole Werkstätten wie Geschenk- und Grußkarten oder Gestecke aus der wewole Floristik. Für das Angebot im Bahnhofsgebäude ging die Stiftung das bundesweit erste Franchise-Projekt mit der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd (gdw süd) ein.

Bei der Eröffnung sprach Rochus Wellenbrock, Vorsitzender der wewole STIFTUNG, von der „Vollendung des Projektes Hauptbahnhof Castrop-Rauxel. Das ,NimmEssMit` ist für uns mehr als ein Kiosk, wir sehen ihn als einen Bedarfs-Supermarkt mit hochwertigen Angeboten.“ 

Hochwertige Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

Für die wewole STIFTUNG sind der „NimmEssMit“ sowie das im April 2019 im Bahnhof eröffnete „CAPpuccino“, ein Backshop mit Cafè und Bistro, ein Meilenstein auf dem Weg, ein fester Bestandteil des sozialen Arbeitsmarktes zu werden. Rochus Wellenbrock: „Wir schaffen hier hochwertige Arbeitsplätze im Service und im Verkauf für Menschen mit Behinderung, die aus der Region kommen werden. Fünf weitere Arbeitsplätze sind für Führungskräfte beider Geschäfte vorgesehen.“

Der Eigentümer des Empfangsgebäudes, die wewole WERKEN gGmbH, investierte seit Oktober 2018 einen hohen sechsstelligen Betrag in den Umbau des Erdgeschosses im Hauptbahnhof Castrop-Rauxel. Die Umbau- und Einrichtungsarbeiten für den neuen Kiosk mit einer Verkaufsfläche von ca. 150 Quadratmetern begannen Anfang April. Geöffnet ist er werktags von 5 bis 18 und samstags von 6 bis 13 Uhr. Nur am Sonntag ist das „NimmEssMit“ geschlossen. In einer Küche hinter dem Verkaufsraum können Snacks auch frisch zubereitet werden. Rochus Wellenbrock: „Wir werden mit dem Warenangebot in den nächsten Wochen jonglieren und schauen, was bei den Kunden ankommt. Wichtig ist zudem, dass das Angebot in unseren beiden Läden, die ja direkt gegenüberliegen, aufeinander abgestimmt ist.“

Ein bundesweites Pilotprojekt

Für den Betrieb von Kiosk und Café schlug die wewole STIFTUNG einen völlig neuen und bundesweit bisher einmaligen Weg ein – als Franchise-Partner der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd (gdw süd). Diese anerkannte Einrichtung der Behindertenarbeit versetzt Sozialunternehmen wie
die wewole in die Lage, in der Gastronomie und im Handel inklusive Arbeitsplätze zu schaffen, wirtschaftlich zu betreiben und dauerhaft zu erhalten – direkt eingebettet in das gesellschaftliche Umfeld. Das Projekt in Castrop-Rauxel ist für die gwd süd das erste in NRW in ihrem Geschäftsfeld, das sich am Endverbraucher orientiert.

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