Wohnstätten für behinderte Menschen bieten Freiwilliges Soziales Jahr an

Die Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen (WOS) in Herne und Castrop-Rauxel bieten Schulabgängern die Möglichkeit, sich über ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beruflich zu orientieren.

Während der zwölf Monate können sie Berufe des Sozialwesens wie Heilerziehungspfleger oder Sozialhelfer kennenlernen. Das Angebot richtet sich an junge Männer und Frauen, die mindestens die Mittlere Reife mitbringen sowie Empathie und Freude am Umgang mit Menschen. Als FSJler tragen sie dazu bei, dass Menschen trotz ihrer Einschränkungen ambulant in ihren eigenen Wohnungen leben können oder stationär in eigenständigen Wohngemeinschaften individuell betreut werden. „Das Freiwillige Soziale Jahr in unseren Wohnstätten kann kurzfristig beginnen.

Bei Eignung und Interesse könnte es später in eine Berufsausbildung münden“, so Anja Gresch aus der WOS-Personalverwaltung. „Das FSJ bietet jungen Menschen eine gute Chance, ihre beruflichen Interessen auszuloten. Aber auch für Abiturienten, die später ein Studium anschließen möchten, ist das Jahr eine gewinnbringende Erfahrung“, so Gresch. Die WOS-Wohnstätten in Herne und Castrop-Rauxel betreuen über 300 Menschen mit Behinderungen ambulant und stationär. Die meisten von ihnen arbeiten tagsüber in Werkstätten. Für das Freiwillige Soziale Jahr können sich junge Menschen im Alter bis 26 Jahre bewerben. Ältere Interessierte haben die Möglichkeit, sich über den Bundesfreiwilligendienst (BFD) sozial in den Wohnstätten zu engagieren. Dieser Dienst kann auch in Teilzeit erfolgen. Für das Freiwillige Soziale Jahr zahlen die Wohnstätten ein monatliches Taschengeld von 401 Euro. Die FSJler erhalten 26 Tage Jahresurlaub und werden sozialversichert.

Fragen zu den Angeboten beantwortet Anja Gresch unter (02323) 934118 oder anja.gresch@wos-herne.de. Infos zu den Wohnstätten unter www.wewole.de Näheres zum FSJ und zum Bewerbungsverfahren unter www.freiwilligesjahr-nrw.ijgd.de.

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