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Neue Perspektive

Die Gründung der Werkstätten für Behinderte GmbH fand im Jahr 1973 statt. Die Wohnstätten für Behinderte GmbH folgte 1982. Beide übernahmen die Aufgabe, Menschen mit Behinderungen aus Herne und Castrop-Rauxel zu umsorgen, zu behüten und in beschützten Werkstätten zu beschäftigen. 


Von Anfang an arbeitete die heutige wewole STIFTUNG mit großem Erfolg. Heute gehen in den Werkstätten rund 950 Frauen und Männer mit Behinderungen ihren Aufgaben nach, begleitet von 200 angestellten Fachkräften. In den Wohnstätten finden 300 Menschen mit Behinderungen ein eigenständiges Zuhause und ein selbstbestimmtes Leben. Unterstützt werden sie dabei durch 170 angestellte Fachkräfte.

Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 machte in Deutschland den Weg frei für grundlegende Veränderungen der Behindertenarbeit. Die Diskussion um das geplante Bundesteilhabegesetz lenkte den Blick von Politik und Gesellschaft auf die Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit Behinderungen. Die Kultur des Behütens wurde aufgegeben zugunsten von Inklusion, der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben.

Um Strukturen zu schaffen, die eine Umsetzung der neuen Anforderungen ermöglichen, wandelte sich die WfB zur wewole STIFTUNG, einem modernen Teilhabeanbieter mit neuen Perspektiven und zukunftsfesten Strukturen. Mit Wirkung vom 1. Dezember 2016 führt die neue wewole STIFTUNG die bisherigen Werkstätten für Behinderte Herne/Castrop Rauxel GmbH und Wohnstätten für Behinderte Herne/Castrop-Rauxel GmbH unter einem Dach zusammen.

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